Die Jungfreisinnigen Kanton Solothurn haben die Nein-Parole zur kantonalen Vorlage über den
Mutterschaftsurlaub für Kantonsrätinnen gefasst. Für uns ist klar: Mutterschaft und politisches
Engagement müssen vereinbar sein. Diese Vorlage verfehlt dieses Ziel jedoch. Wer während des
Mutterschaftsurlaubs weiterhin an Sitzungen teilnimmt oder sein Mandat wahrnimmt, riskiert den
Verlust der EO-Entschädigung. Damit würden engagierte Kantonsrätinnen finanziell bestraft, statt
unterstützt. Eine Vorlage, die neue Unsicherheiten schafft und Betroffene vor die Wahl zwischen
Mandatsausübung und Mutterschaftsentschädigung stellt, ist nicht praxistauglich. Deshalb sagen die
Jungfreisinnigen Kanton Solothurn klar Nein.
Begründung
Wir sagen
Nein