Die Jungfreisinnigen Kanton Solothurn haben die Ja-Parole zur Änderung des Zivildienstgesetzes
beschlossen. Für uns ist klar: Wer dienstpflichtig ist, leistet seinen Beitrag zur Sicherheit unseres
Landes dort, wo ihn die Schweiz braucht – und nicht dort, wo es persönlich am bequemsten ist. Der
Zivildienst darf nicht zur frei wählbaren Alternative zum Militärdienst werden. Genau diese
Fehlentwicklung korrigiert die Vorlage: Sie stärkt die Bestände von Armee und Zivilschutz, schafft
wieder mehr Fairness zwischen den Dienstleistenden und setzt die verfassungsrechtliche Vorgabe
durch, dass es keine Wahlfreiheit zwischen Militär- und Zivildienst gibt. Gerade in einer
sicherheitspolitisch angespannten Zeit braucht die Schweiz verlässliche Strukturen statt
Schlupflöcher.
Begründung
Wir sagen
Ja