Die Massnahmen des Bundesrates zur Eindämmung des Corona Virus sind aus Sicht der Jungfreisinnigen Kanton Solothurn (JFSO) verhältnismässig und richtig. Der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität.

Trotzdem muss man zur Kenntnis nehmen, dass die Massnahmen mit massiven Einschränkungen der Gewerbe- und Wirtschaftsfreiheit einhergehen und gravierende wirtschaftliche Konsequenzen mit sich ziehen werden. Nicht nur die sogenannten Risikogruppen sind vom Virus gefährdet, sondern auch KMUs und Selbstständigerwerbende sind die Leittragenden dieser Epidemie. Sowohl der örtliche Coiffeursalon als auch der Restaurantbetreiber und andere kleinere und mittlere Unternehmen sind von der Krise stark betroffen. Diese Unternehmer sind geprägt von den Geschäftsinhabern, die von Gesetzes wegen jedoch keinen Anspruch auf Kurzarbeit und anderen Hilfestellungen des Staates haben.

KMUs sind für die schweizerische Volkswirtschaft systemrelevant. Sie sind nicht too big to fail, aber too many to fail, neben den Einbussen an Lebensqualität, die wir auf uns nehmen müssten, wenn die lokalen Restaurants, Bars und anderen Geschäfte ihre Türen schlössen. Wir alle kennen diese kleinen Unternehmen aus unserem Alltag, die uns unser Leben erleichtern und wir als selbstverständlich erachten.

Die JFSO rufen dazu auf das lokale Gewerbe zu unterstützen. Eigenverantwortung und Solidarität dürfen nicht einfach nur leere Worthülsen sein. Helfen wir alle mit, das Gewerbe braucht uns! Kaufen wir, beim lokalen Gewerbe, Gutscheine für Dinge, die wir sowieso konsumieren würden und helfen wir so mit, den Liquiditätsengpass zu überbrücken. Für uns keine Einbusse, für die KMUs jedoch überlebenswichtig.

Auch auf den sozialen Medien haben wir mittels einer Video Botschaft auf unsere Aktion aufmerksam gemacht.

Instagram: https://www.instagram.com/p/B-CALVDAdjG/?igshid=1oelagfmccbd6