Erbschaftssteuerinitiative NEIN!

 

Die Erbschaftssteuerinitiative, über welche wir am 14. Juni abstimmen werden, will Erbschaften von über 2 Millionen mit einem Steuersatz von 20 Prozent belasten. Von der Initiative am stärksten betroffen wären KMU in Familienbesitz. Wollen die KMU-Besitzer ihren Betrieb an die nächste Generation übergeben, wären sie nach Annahme der Initiative mit massiven Mehrbelastungen konfrontiert. Da sehr viele dieser Besitzer Ihr Vermögen zu einem grossen Teil in ihr Unternehmen investiert haben (und die Erbschaft somit in erster Linie aus dem Unternehmen bestehen würde), könnte die Erbschaftssteuer gar nicht bezahlt werden, ohne das Unternehmen aufzuspalten oder zu verkaufen. Wenn das Unternehmen von den Erben weitergeführt würde, müssten teure Kredite aufgenommen werden, was wiederum zu Investitionskürzungen, insbesondere beim Personal, führen würde. Da gerade der Kanton Solothurn auf viele dieser Familienbetriebe angewiesen ist, sollte man die Familienbetriebe nicht auf diese Art und Weise unnötig gefährden. Aus Liebe zu den KMU und schlussendlich zu unserem Kanton sowie dem zukünftigen Erhalt von Arbeitsplätzen dürfen wir dieses Risiko nicht eingehen und lehnen deshalb die unvernünftige und völlig unnötige Erbschaftssteuer ab.

Tobias Bolliger, Präsident Jungfreisinnige Kanton Solothurn

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